Termine  

Mo 6.3.: Kandidatenvorstellung im Kurhaus

So 12.3.: Wählen gehen!

Sitzungstermine des Gemeiderats und der Ausschüsse sind dem Bürgerinformationssystem der Gemeinde zu entnehmen - wenn auch  nicht immer rechtzeitig. Dazu die Tagesordnungen und Unterlagen - allerdings erst 5 Tage vorher. Die Termine vieler weiterer Veranstaltungen finden Sie im  Veranstaltungskalender der Gemeinde.

 

 

   

Alternative für Beteiligung

Wir sind Netzwerkpartner

   

+++ Aktuelles zur Bürgermeisterwahl am 12. März +++

+++ viele Infos auch auf www.zukunft-waldbronn.de +++

21.02.:

Frau Ansin lässt wissen, dass sie den Fragenkatalog beantworten wird. Wir freuen uns schon auf ihre Antworten!

20.02.:

Heute haben wir dem Kandidaten Fabian Mende den Fragenkatalog mit Bitte um Beantwortung übergeben.

17.02.:

Frau Ansin hat heute in den BNN eine Webseitenadresse angegeben, die wir umgehend verlinkt haben. Unser Urteil: unterhaltsam und lesenswert!

Herr Berggötz hat sich gestern abend unseren Mitgliedern, Freunden und Gästen vorgestellt und deren Fragen beantwortet. Seine zusammengefassten Aussagen:

- Haushalt: die Einnahmenseite Waldbronns ist sehr gut und kann schwerlich noch weiter gesteigert werden. Eine Haushaltssanierung kann nur auf der Ausgabenseite erfolgen. Die Aussichten für 2018 sind noch dramatischer als die für 2017.

- Doppik: ihre Einführung ist wichtig und sinnvoll. Sie ist mit großen Aufwand verbunden, aber vielleicht lässt sich die Einführung um ein Jahr von 2020 auf 2019 vorziehen.

- Baugebiete: er kann derzeit keine Notwendigkeit für die Fleckenhöhe erkennen. Rück 2 hält er für sinnvoll und richtig. Diese Fläche müsse erst in ihrer Entwicklung abgeschlossen sein, bevor man sich weitere Gedanken macht und dann alle Optionen prüft.

- Städtebauliche Gestaltung: er will §34 BauGB sinngemäß anwenden, Bebauungspläne im Bestand zügig entwickeln und gestalterischen Aspekten mehr Gewicht geben.

- Bürgerbeteiligung: Die Bürger sollen in wichtige Vorhaben einbezogen werden. Beim "Know-how" dazu haben wir allerdings noch Nachholbedarf erkannt: "gute" Beteiligung unterstützt den Gemeinderat bei dessen Entscheidungsfindung. Frühzeitig und konstruktiv.

- Öffentlichkeit/Transparenz: Gemeinderatssitzungen sollen im Interesse der Bürger öffentlich sein und pünktlich beginnen. Sollten nichtöffentliche Themen anstehen, dann sollen diese erst danach behandelt werden.

14.02.:

Aus 4 wird 5 - zum letztmöglichen Termin hat lt. BNN der 31-jährige Fabian Mende (Student aus Waldbronn) gestern seine Kandidatur erklärt. Wir werden natürlich versuchen, mit ihm Kontakt aufzunehmen und ihm ebenfalls unseren Fragenkatalog zukommen zu lassen.

10.02.:

- der Kandidat Jonathan Berggötz möchte sich auch unseren Mitgliedern, Freunden und anderen Interessierten gerne persönlich vorstellen - und natürlich allen Fragen an ihn Rede und Antwort stehen. Dazu laden wir am Donnerstag, den 16.02. ab 19:00 im Restaurant Albhöhe ein!

- heute hat die Kandidatin Rebecca Ansin per Mail ebenfalls unseren Fragenkatalog zugesandt bekommen. Danke an Herrn Joachim Lauterbach, den Vorsitzenden des Gemeindewahlausschusses, für seine Hilfe!

09.02.:

- auf Anregung von Frau Lehnertz führen unsere Vorstände führen ein persönliches Gespräch mit ihr. Dabei erläutern und begründen sie die Positionen der BI und stellen einige Übereinstimmungen mit denen der Kandidatin fest. Diese bezeichnet unsere Homepage als hervorragende Informationsquelle für Zahlen/Daten/Fakten zu Waldbronn (danke für das Kompliment!) und zeigt sich - aus unserer Sicht zurecht - verwundert, dass ihr ein Fragenkatalog wie der von Gemeinsam für Waldbronn nicht von Waldbronns Parteien oder Fraktionen vorgelegt wurde...

- die Aktionsgemeinschaft Gemeinsam für Waldbronn hat ihren Fragenkatalog an die Bürgermeisterkandidat/inn/er versandt. Frau Lehnertz und Herr Berggötz haben umgehend wissen lassen, dass Sie diese Fragen gerne beantworten werden

- gemäß Redaktionsstatut des Amtsblatts gelten für uns die gleichen Regelungen wie für politische Parteien = bis zur Bürgermeisterwahl werden wir uns im redaktionellen Teil des Amtsblatts nicht mehr zu diesem Thema äußern können. Daher erscheint dort schon heute ein Wahlaufruf von uns sowie die Ankündigung der schriftlichen Kandidateninterviews

Butter bei die Fische: 15 Fragen an die Kandiat/inn/en

(9.02.17) Wie im Amtsblatt angekündigt hat die Aktionsgemeinschaft Gemeinsam für Waldbronn  am 9.02. Frau Anja Lehnertz, Herrn Franz Masino und Herrn Jonathan Berggötz per E-Mail folgende 15 Fragen mit der Bitte um Beantwortung zukommen lassen (Originaltext HIER):

  • Welches vorrangige Ziel wollen sie in Ihrer Amtszeit erreichen?
  • Verpflichten Sie sich zur Haushaltskonsolidierung? Wenn ja bis wann?
  • Stimmen Sie folgender Aussage zu: „Eine mittel- und langfristige Haushaltskonsolidierung kann nur auf der Grundlage der doppischen Rechnungslegung, d.h. unter Einbeziehung aller (= auch der kalkulatorischen) Kosten erfolgreich sein“?
  • Der Kämmerer ist der Finanzexperte einer Verwaltung. Welche Bedeutung messen Sie seinen Aussagen zu?
  • Sollten von Einschnitten bei den freiwilligen Leistungen auch Einrichtungen des Kur- und Bäderbetriebs betroffen ein?
  • Könnten Einschnitte bei den freiwilligen Leistungen den Bürgen besser vermittelbar sein, wenn diese in geeigneter Form – Stichwort „Bürgerhaushalt“ - in die Haushaltsplanungen eingebunden wären?
  • Halten Sie weitere großflächige Neuerschließungen für ein geeignetes Mittel zur Haushaltskonsolidierung?
  • Bis wann könnten Ihrer Meinung nach fehlende Bebauungspläne im Siedlungsbestand erstellt werden? Wie sollte bis dahin das Einfügungsgebot nach §34 Baugesetzbuch gehandhabt werden?
  • Werden Sie ihr Handeln an der sinngemäßen Zielvorstellung einer „nachhaltigen Bürgergemeinde“, die sich aus den Leitlinien des Waldbronner Leitbilds ergibt, ausrichten?
  • Werden Sie zeitgemäße Formate von Bürgerbeteiligung befürworten und sind Sie bereit, dabei Impulse aus der Bürgerschaft und Unterstützung durch externe Fachkompetenz  (z.B. die Fachberatung der Gemeindenetzwerks BE) anzunehmen?
  • Glauben Sie, dass sich der Anteil nichtöffentlicher Beratungen bei den Gemeinderatssitzungen reduzieren lässt?
  • Als Bürgermeister/in ist man gleichzeitig auch Kurdirektor/in. Sehen Sie darin einen Rollenkonflikt?
  • Gibt es Interessensgruppen, die Ihren Wahlkampf finanziell und/oder materiell unterstützen?
  • Wo sehen Sie sich persönlich im Jahre 2026?
  • Warum sollten wir von „Gemeinsam für Waldbronn“, unsere jeweiligen Mitglieder und Freunde am 12. März IHNEN unsere Stimme geben?

 

Die gesammelten Antworten werden am 28. Februar, also rechtzeitig vor der Vorstellungsrunde im Kurhaus, hier www.unserwaldbronn.de und auf www.zukunft-waldbronn.de veröffentlicht und an die Tagespresse weitergeleitet.

Weiterlesen: Butter bei die Fische: 15 Fragen an die Kandiat/inn/en

Weiter wie die Herren wünschen

Der Gemeinderat diskutiert zwar Details, nennenswerte Planungsänderungen zum Rück 2 sind aber ausgeschlossen. Die Verwaltung ist da direkter: Die abgegebenen Stellungnahmen in der Bürgerversammlung rechtfertigen kein Abweichen von den bisherigen Planungen“, so der Rechtsamtsleiter.

Hatte jemand etwa etwas anderes erwartet? Am 8.12. war im Kurhaus ja lediglich informiert worden und die Besucher durften sich äußern - mehr nicht. „Frühzeitige Bürgerbeteiligung“ nennt man heutzutage eine solche gesetzlich vorgeschriebene Informationsveranstaltung.

Frühzeitige Bürgerbeteiligung allerdings hätte nicht die Einigung auf Erschließung und Beplanung hinter verschlossenen Türen bedeutet, sondern den Dialog mit und die Einbindung von Bürgern und Leitbildgruppen in die Entscheidungsfindungen.

Für alle, die an der Bürgerversammlung nicht teilnehmen konnten, haben wir HIER das Protokoll der Bürger-Stellungnahmen sowie HIER die jüngste Gemeinderats-Beschlussvorlage aus der Verwaltung zum Download eingestellt. Machen Sie sich dort auch Ihr eigenes Bild über die heftigen mittel- und langfristigen zusätzlichen Belastungen für den Gemeindehaushalt.

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Bürgerinfo zum Rück2 - Pflicht erfüllt, weiter geht’s

für größere Ansicht Bild anklicken(11.12.16) Mit der öffentlichen Veranstaltung zum Rück2 (für größere Ansicht Plan anklicken) hat die Verwaltung ihre gesetzliche Informationspflicht erfüllt. Die vielen kritischen Fragen des Publikums wurden dabei häufig nichtssagend = „diesen Standpunkt kann man auch haben“, ausweichend = die Verkehrsbelastung innerhalb des Rück2 hat nichts mit dem "leistungsfähigen Kreisel" zu tun, gar nicht = Vereinbarkeit mit dem Leitbild und im Einzelfall auch schlichtweg wahrheitswidrig = der "Quereinsteiger Maurermeister und Bauunternehmer", wie die BNN den BM nannte: „ein Baugebiet trägt sich grundsätzlich selbst und wirft Gewinne ab. Sonst würden andere Gemeinden sie ja nicht machen“ beantwortet.

350.000 neue Wohnungen/Jahr will die Bundesregierung. Waldbronn muss da mitmachen!“ – so lautete ein Verkaufsargument des Rechtsamtsleiters. Was er verschweigt: dabei geht es gar nicht um Gemeinden wie Waldbronn, sondern um preiswerte Wohnungen in den Innenbereichen von Ballungszentren. Für Menschen mit geringem Einkommen, Familien, Studenten und Flüchtlinge. Um Innenentwicklung. Ausdrücklich sollen auch dafür keine neuen Flächen versiegelt(!) werden. Rein zahlenmäßig

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Jahreshauptversammlung vom 30.11.

(6.12.16) Nach der Begrüßung von Mitgliedern und Gästen ging Wolfgang Ehrle (1. Vorsitzender) in seiner Jahresbericht auf die Ereignisse und Aktivitäten der Bürgerinitiative ein. Schwerpunkte dabei waren das Engagement von Mitgliedern der BI in den Leitbildgruppen und die Beteiligung am Themenabend Bürgerbeteiligung der Aktionsgemeinschaft Gemeinsam für Waldbronn in Kooperation mit der Allianz für Beteiligung. Erfreulich ist auch, dass mit 6 Neumitgliedern die Zahl der Bürger, die sich in der BI für ihre Gemeinde engagieren, nunmehr auf 87 gestiegen ist.

Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstands wurde neu gewählt: in Ihren Ämtern einstimmig bestätigt wurden Wolfgang Ehrle und Gert Wicke (1. und 2. Vorsitzende). Zur Nachfolgerin von Tanja Kraft, die ihr Amt als Kassenwart aus privaten Gründen nicht mehr ausüben kann, wurde - ebenfalls einstimmig - Frau Ursula Solleder gewählt.

In den nachfolgenden Diskussionen wurde deutlich, wie unvermindert wichtig angesichts des anhaltenden Erschließungsdrucks aus dem Rathaus und der desaströsen Haushaltssituation unser Engagement für ökonomisch und ökologisch sinnvolle Lösungsansätze ist.

Weiterlesen: Jahreshauptversammlung vom 30.11.

Das Trauerspiel geht weiter

(20.11.16) Oft wurden wir auf den BNN-Artikel vom 16.11. zu den Haushaltsberatungen angesprochen. Denn was sich dem ortsunkundigen Journalisten nur in Ansätzen offenbart, ist für die Waldbronner Bürger eiin Desaster. Sie wissen, dass die Schattenspiele der öffentlicher Sitzungen nur die Spitze des Eisbergs zeigen...

Lesen Sie dazu unseren Amtsblatt-Artikel vom 24. Nov. Gehen Sie für weitere Infos und Links auch auf die Seite www.zukunft-waldbronn.de. Um stets über die Vorgänge in Waldbronn informiert zu sein abonnonieren Sie dort auch den Newsletter!

 

Bürgemeisterzahlen vs. fachgerechte Kosten-Nutzen-Analys: machen Sie sich ihr eigenes Bild!

(10.11.16) 30.09.2015: Der Gemeinderat bringt die Erschließung von Rück 2 auf den Weg. Ein Rat der Freien Wähler regt dazu eine längerfristige Kosten-Nutzen-Analyse an. Antwort des Bürgermeisters: „Die bekommen Sie“. (siehe HIER)

Wer erwartet hatte, dass entweder ein neutraler externer Experte damit beauftragt wird oder dass die Verwaltung zumindest selbst das mit einem der gängigen Folgekostenrechner ermittelt, wurde enttäuscht. Heute kennen wir alle den Hintergrund: Das Ergebnis wäre katstrophal ausgefallen!

Nach sage und schreibe einem Jahr(!) wird dem Gemeinderat von der Verwaltung eine handvoll spärlicher Zahlen vorgelegt (siehe unsere Beiträge vom  27.10. und vom 10.11. im  Amtsblatt). Sie folgen dem klassischem Muster von Bürgermeisterzahlen:

1.    Das Schönrechnen der Einnahmen:

Die sind je Einwohner weitgehend nachvollziehbar, da sie sich maßgeblich aus den öffentlich bekannten Zahlen des kommunalen Finanzausgleichs ergeben.  Die Optimierung erfolgt daher über eine möglichst große fiktive Einwohnerzahl – mittlerweile wird gar von 700 bis 800 Einwohnern gesprochen. Der weit realistischere Vorschlag des AUT hingegen, der dem Gemeinderat ja als erste Entscheidungsgrundlage diente, ging gerade mal von gut 500 aus (siehe Beschlussvorlage Seite 4). Der Effekt: eine fiktive Steigerung der Einnahmen rund ein Drittel.

Ergänzend dazu erfolgt:

2.    Das Kleinrechnen aufgeführter Ausgaben/Kosten

Beispiele: Die Baukosten einer 3-gruppigen Kitaneubau

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Das Armutszeugnis "Kosten-Nutzen-Rechnung"

(23.10.16) Die Theatralik des Rechtsamtsleiters bei der Vorstellung der sogenannten „Kosten-Nutzen-Rechnung“ der Verwaltung war völlig unangebracht: niemand hatte jemals behauptet, die Gemeinde gäbe für die Erschließung des Rück 2 „allgemeine Steuermittel“ aus. Warum auch, bei dem Flächenabzzug und den Umlegungsgewinnen?

Mit diesem Ablenkungsmanöver und der Reduzierung auf einen zeitlichen Planungshorizont von "Null" ist die Verwaltung der zentralen Fragestellung nach den dauerhaften, d.h. mittel- und langfristigen Folgekosten komplett ausgewichen. Die wichtigsten Punkte zu diesen neuerlichen Bürgermeisterzahlen haben wir in unserem Amtsblattbeitrag vom 27.10. dargestellt.

Abgesehen von den wenigen Tagen, in denen es bei den Sitzungsunterlagen zur Gemeinderatssitzung einzusehen war, hat die Verwaltung ihr seltsames Zahlenwerk nicht veröffentlicht. Wir holen das an dieser Stelle für Sie nach:

HIER können Sie die sogenannte "Kosten-Nutzen-Rechnung" der Verwaltung einsehen und downloaden!

Mit einem gängigen Folgekostensimulator haben wir eine Musterberechnung zu den Folgekosten der technischen Infrastruktur für 700 Einwohner auf etwas über 7 Ha Neubaufläche erstellt. Da man Rück 2 als Arrondierung werten kann haben wir zugunsten der Gemeinde 20% der Fläche als Innenentwicklung angesetzt (Talstr. und Stuttgarter Str.), obwohl Kosten der "äußeren Erschließung" (= Zufahrtsstraßen etc.) gar nicht Bestandteil des Berechnungsprogramms sind. Da den pauschalisierten Zahlenangaben der Verwaltung keine nachvollziehbaren Details zu entnehmen sind, konnten wir sie ansonsten leider nur mit standardisierten Kennwerten durchführen.

Sie zeigt auf, wie eine professionelle Kosten-Nutzen-Analyse normalerweise strukturiert ist. Die Zahlen an sich treffen aus o.g. Gründen so sicher nicht zu. Aber sie zeigen eindringlich, wie die Folgekosten im Lauf der Jahre immer stärker zu Buche schlagen – nicht nur für die Gemeindekasse, sondern auch für alle Bürger als Allgemeinheit der Gebührenzahler und für die Eigentümer selbst. Gleichzeitig macht sie deutlich, unter welcher Folgekostenlast Waldbronn nach seinem jahrzehntelangen Expansionskurs schon heute massiv leidet (Einnahmenmeister + Schuldenmeister + Meister in Abgaben und Gebühren). Rück2 ist da nur noch mehr Öl ins Feuer...

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§34 Baugesetzbuch - "Fluch und Segen"

(17.10.16) Mit unserem Amtsblatt-Artikel vom 20.10. machen wir auf die §34-BauGB-Problematik aufmerksam. Auch in Waldbronn muss er immer wieder für umstrittene Bauten herhalten. Die offizielle Position des Rathauses: „da kann man nichts gegen tun. Juristischer Widerstand gegen Investorenpläne ist zwecklos“. Sicher gibt es eine Fülle von teils widersprüchlichen Gerichtsurteilen rund um §34. Aber deswegen gleich mit beiden Händen die Flinte ins Korn zu  werfen ist wenig vertrauenserweckend:

Die Zurückweisung der Forderung aus der Leitbildgruppe „Bauen und Wohnen“ nach einer Gestaltungssatzung unter vager Inaussichtstellung von Bebauungsplänen für die Ortskerne „wenn mal das Geld dafür da ist“ lässt darauf schließen, dass weder der Verwaltung noch der "Großen Waldbronner Koalition" an einer Änderung der aktuellen Praxis gelegen ist.

Zugegeben, die Thematik ist

Weiterlesen: §34 Baugesetzbuch - "Fluch und Segen"

Baukultur ist Lebensqualität

(9.10.16) „Die Qualität von Bauten, Stadt- und Freiräumen ist ein wichtiger Faktor für Lebensqualität und für die Wettbewerbsfähigkeit von Kommunen.

Um die zu stärken fördert die Landesregierung Kommunen bei der Einrichtung von Gestaltungsbeiräten mit unabhängigen Experten, die „dazu beitragen sollen, zukunftsweisende funktionale und ästhetische Gestaltungsantworten auf die planerischen und baulichen Anforderungen der Kommunen zu finden. Darüber hinaus soll mit der Arbeit der Gestaltungsbeiräte ein lokaler Dialogprozess über Baukultur initiiert werden, der einen Mehrwert für die Kommune, ihre Entscheidungsträger und Bürgerschaft, und damit zusätzliche Entwicklungsimpulse generieren kann."

HIER finden Sie alle weiteren Infos zum Förderung von Gestaltungsbeiräten durch das Ministerium für Verkehr BaWü.

Lesen Sie dazu auch unsere Veröffentlichung im Amtsblatt Waldbronn!

Weitere Beiträge...

  1. Gemeinderatssplitter
  2. Bedarf auf unabsehbare Zeit gedeckt
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  4. Beteiligungspraxis ganz konkret
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  6. Wie geht eigentlich Bürgerbeteiligung? Wie machens andere?
  7. Aktionsgemeinschaft „Gemeinsam für Waldbronn“ gegründet
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  13. Leitbild - gelingt die Schadensbegrenzung?
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  15. Was bewegt die Bürger in der Bahnhofstrasse? Arbeitskreis „Willkommen in der Bahnhofstraße“ bat zum Interview
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  17. Das sind keine Geschenke, sondern Gesetze
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  19. 2014: im Einnahmenvergleich wieder mal Spitzenklasse
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  21. „Mitmachen, mitreden und mitentscheiden“
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  23. Doch noch ein Alternativkonzept!
  24. Mehreinnahmen - die „kalte Dusche“ folgt
  25. Hochwasserschutz nach dem St.-Florians-Prinzip
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  27. 22 plus 31 macht 230
  28. Das Sinnvolle vom Machbaren trennen
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  30. Neue Broschüre "Unternehmensstandorte zukunftsfähig entwickeln"
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  32. Interkommunales Gewerbegebiet auf der Überholspur
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  35. "Cows don´t go to school"
  36. Wissen heißt nicht glauben müssen - Beitragsserie zu steuerlichen Kosten und Nutzen von Baulandstrategien
  37. Präsentationsgrundlagen "Aspekte der Flächeninanspruchnahme" - bedienen Sie sich!
  38. Neue Bevölkerungsvorausrechnung des Statistischen Landesamts
  39. Die Legende von den Steuermehreinnahmen
  40. Niedrigstzinsen - Schäuble befürchtet Immobilienblase
  41. Daten veraltet & Prognosen unrealistisch – unser Schreiben an den Nachbarschaftsverband
  42. 2013 wieder nicht untergegangen, sondern Topverdiener!
  43. Gemeinderatswahl 2014 - rückwärtsgewandte "Visionen" erneut nicht mehrheitsfähig
  44. Freibrief für willkürliche Zensu
  45. Eigene Prioritäten und Interpretationen
  46. Nicht reden, sondern handeln
  47. Regeln für unsere Veröffentlichungen bis zur Kommunalwahl stehen fest / 29.04.2014
  48. Wahlaufruf im Amtsblatt von Gemeinde nicht veröffentlicht / 15.04.14
  49. Alle Wahlvorschläge genehmigt / 14.04.14
  50. Workshop „Alle an einen Tisch“ - Neue Ansätze für Bürgerbeteiligung in Offenburg / 11.04.14
  51. Erfolgsmodell Bürgerbahnhof Sulzfeld / 23.03.14
  52. Beitrag für Amtsblatt KW 12 nicht veröffentlicht / 20.03.14
  53. Karlsruher Stadtrat erzwingt Kurswechsel bei der regionalen Gewerbeflächenpolitik / 04.03.14
  54. Die verzerrte öffentliche Wahrnehmung des WS e.V. / 17.02.14
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  56. Nur die halbe Wahrheit zur Einwohnerentwicklung / 08.02.14
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  75. Informationsquelle von der Verwaltung endlich benannt / 20.03.13
  76. Zwickmühle Gemeinschaftsschule / 22.02.13
  77. Unterstützen Sie die Europäische Bürgerinitiative "Wasser ist ein Menschenrecht"!
  78. Demografische Entwicklungen bis 2030 - offizielle Zahlen und Prognosen in übersichtlicher Form
  79. Info- und Diskussionsabend / 30.01.2013
  80. Die Reaktion des NVK auf unsere Presseinformation vom 13. Dez. 2012 / 14.01.2013
  81. Stellungnahmen der Fa. CIMA zu Anfragen ausgewertet / 10.12.12
  82. Stellungnahme der CIMA zu unserer Anfrage wird von der Verwaltung nicht an uns weitergeleitet / 29.11.12
  83. Zweiter Infoabend der Bürgerintiative: Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung Badener Straße vorgestellt / 22.11.12
  84. Veröffentlichung unserer Pressemitteilung zur Gewerbeflächenstudie / 08.11.2012
  85. Erster Info-Abend der Bürgerinitiative Unser Waldbronn e.V. / 18.10.2012
  86. BNN-Interview mit Frau Staatssekretärin Gisela Splett über die Gefahren ungezügelter Ausweisung von Baugrund / 06.10.2012
  87. Die „Bürgerinitiative UNSER WALDBRONN“ gründet eingetragener Verein / 19.09.2012
  88. Artikel in der BNN zum "Flächenfraß" / 18.09.2012
  89. Nachfrage bei Fa. CIMA / 10.08.2012
  90. Schriftliche Anfrage an Fa. CIMA / 22.07.2012
  91. Gemeinderat beschließt: "Keine Bürgerbefragung" / 18.07.2012
  92. Wir geben uns eine gemeinsame Arbeitsgrundlage / 12.07.2012
  93. Brief des Bürgermeisters an die Bürgerinitiative / 05.07.2012
  94. Kritik an Gewerbeflächenstudie / 24.06.2012
  95. Gründung Bürgerinitiative "Unser Waldbronn" / 11.06.2012
  96. Entscheidende Gemeinderatssitzung / 23.05.2012
  97. Bürgerinformation "zukunftsfähiges Waldbronn" / 16.05.2012
   
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